Gisborne

Bullen, Bullen und nochmals Bullen. „Da will ich hin!“ schrie der kleine Mario.

Und sie wollten uns auch! Also machten wir uns auf zu Susie und Pete. Nach unserem Glück mit Andre und Hal hatten wir ein paar Bedenken, nicht wieder so einen schönen Platz zu finden 😟 – definitiv unnötig, wie sich sehr schnell herausstellte. Wir wurden herzlichst empfangen und fühlten uns auch genauso schnell zuhause. Schon am ersten Abend führten wir gute Gespräche und genossen gutes Essen am warmen Kamin.

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Die Arbeit, die sich uns die nächsten Tage bot, war abwechslungsreich und dahingehend unterhaltsam. Da im Dezember im Stall die Hochzeit ihrer Tochter stattfinden sollte, galt es diesen vorzubereiten bzw. herzurichten. Die erste größere Aufgabe bestand im Errichten und Streichen eines Wellblechzauns rund ums Plumsklo und das Urinal (laut Mario: eine komische Waschbecken-Abwasserleitung).

Weiterhin konnte „Handyman“ Mario (der durch den ersten Job – dem Reparieren einer Lampe – das Herz der Hausherrin im Sturm eroberte) sich in seinen Künsten und Vorlieben des Bauens und Reparierens voll ausleben. Er durfte ein Spülklo reparieren, Leitungen umverlegen, weitere Lampen installieren, eine kleine Treppe und einen monstösen Bilderrahmen bauen, Dinge aufhängen, Löcher in einer Regenrinne mit Silikon notdürftig füllen, zwei Sonnenschirmen ihre eigentliche Funktion zurückgeben etc. pp.

Franzi assistierte entweder ihm oder half der emsig umherschwirrenden Gastgeberin bei Dingen, die außerdem erledigt werden mussten, wie dem Abschleifen von Wänden, Streichen eines Gartentors, Vorbereiten einer kleinen Arena, wo wenig später Bullen versteigert werden sollten etc. Leider konnten wir diesem Ereignis nicht mehr beiwohnen. Und nebenbei haben wir auch ein paar Rinder mit Hilfe einer Meute „ferngesteuerter“ Hunde zusammengetrieben und dann ärztlich versorgt, haben beim Zerlegen eines Lamms zugeschaut, wurden von Schüssen geweckt, die Enten galten (es war das Ende der Abschusssaison) und und und.

In unserer Freizeit kletterten wir auf einen der Hügel auf dem Grundstück, um die Umgebung zu überblicken. Gar nicht so leicht, bedenkt man den steilen Anstieg. Oben angekommen traf Mario auf ein paar Kühe, für welche das Erklimmen ein Spaziergang zu sein schien, die aber scheinbar niemandem sonst den Anstieg zutrauten und sich vor den neuen Besucher erschreckten und wieder hinuntergaloppierten. 

Außerdem fuhren wir nach Gisborne, um dort den Hafen, die Strände und die Stadt anzuschauen. Die beiden ersten waren ziemlich schön anzusehen. Im Hafen wurde gerade ein riesiges Schiff beladen und am Strand konnte der Sonnenuntergang beobachtet werden. Die Stadt an sich war abends irgendwie ziemlich menschenleer und etwas gruselig dadurch. Nur vereinzelt umherirrende Gestalten ließen das Ganze zeitweise ein bisschen Walking-Dead-mäßig wirken, sodass wir nach kurzer Zeit wegen Franzis erneut aufflammender Todesangst unsere Serena aufsuchten.

Der nächste Ausflug führte uns zur Tologa Bay, wo mit stattlichen 660m der längste Pier Neuseelands zu finden ist. Durch Nichtnutzung nagt heftig der Zahn der Zeit an der Konstruktion, was diese aber umso intressanter macht.

An einem anderen Tag fuhren wir zu den nahe gelegenen Rere Falls. Und zu einer Sache, die sich Rockslide nannte, nur ein paar Kilometer weiter. Trotz Kälte wollten wir es uns angucken. Und siehe da: eine Matte lag einfach so herum. Mario dachte sich, ok – sch**ß auf die Kälte und so, ich rutsch jetzt mitten im Winter mal den Felsen herunter:

Den Rest der Zeit verbrachten wir mit unserer wunderbaren Gastfamilie, lernten zwei der vier Kinder kennen, von denen uns einer sehr gerne auch bei sich aufgenommen hätte, führten fantastische Gespräche über Gott und die Welt, ließen uns vom Hausherren in die Regeln des Nationalsports Rugby einführen oder machten gemeinsam auf dem Rücksitz eines ATVs einen Ausflug über die Farm (die in ihrem Dasein der Landschaft Hobbitons GROSSE Konkurrenz macht).

Das Essen war auch hier köstlich und bestand u.a. aus eigenem Lamm oder selbst erlegtem Wild – aber komischerweise nie aus Rind, wie wir jedoch erst im nachhinein feststellten 😅. Selbst das sonst nervige Abwaschen des Geschirrs entwickelte sich hier zu einem lustigen Wettkampf.

Alles in allem haben wir uns auch hier pudelwohl gefühlt. Es war toll zu sehen, dass die Familie dem Aufnehmen von Backpackern scheinbar nicht müde wird und wir uns als Teil derer fühlen durften, auch wenn wir bereits das 38. Helpxpäarchen waren. Wahnsinn, danke dafür!

Opotiki

Nach dem langen Queen Geburtstagswochenende machten wir uns auf zu Andre und Hal in Richtung East Coast. Wir (vor allem ich: Franzi) waren im Häuserhimmel angelangt: Eine kleine, süße Villa, deren Wände innen alle rosa sind (zum Leidwesen Andres: Sie möchte so schnell wie möglich alles umstreichen). Mit ungefähr 100 Jahren ist es das älteste Haus, in dem wir bis jetzt waren. Zum Inventar gehört auch Hund Jimmi (Schweinejäger-Veteran) und Hündin Snyper (Schweinejägerin im Ruhestand), die gemeinsam für mehrere hundert Schweinebraten die Verantwortung tragen.

Wir schliefen in einem kuscheligen Maisonette Bereich im zweiten Stock des Hauses und genossen unsere Zeit bei unseren liebenswürdigen Gastgebern mit großartigem Essen (z.B. selbst erlegtem Wild, Fisch, Muscheln etc), leckerem Wein und interessanten Gesprächen. Gearbeitet haben wir größtenteils im Garten, wobei wir uns definitiv nicht überarbeiteten und insgesamt eigentlich mehr bekamen als wir geben konnten. Aber so sind die Neuseeländer (die wir kennenlernten) – wahnsinnig & vor allem ehrlich, freundlich und hilfsbereit & teilen alles mit praktisch Fremden. Überlegt euch das mal in Deutschland 😆 Fremde ins Haus lassen? Alles teilen? Haha. Meine Güte, wir können uns hier echt was abgucken.

In unserer Freizeit waren wir regelmäßig zu Gast in der örtlichen Bibliothek, um das Wifi zu benutzen. Außerdem fuhren wir bis zum östlichsten Punkt Neuseelands, um mit Maori Kindern die Stufen des Leuchtturm zu erklimmen,

erkundeten die „City“ von Opotiki, den Strand der Stadt und einen Baumpark mit einem für die Maori heiligen Baum.

Aber eines der größten Highlights neben der gemeinsamen Zeit mit den Gastgebern war definitiv das Kennenlernen von Andres Freunden Francis und Elaine, bei denen wir zu einem traditionellen Maori – Hangi – Dinner eingeladen wurden. Dabei wird das Essen (in unserem Fall Hühnchen, Schweinefleisch, Kürbis und Kartoffeln eingewickelt in Bananenblättern) unter der Erde stundenlang von glühenden Steinen gedämpft. An diesem Abend lernten wir auch Francis Eltern kennen und seine Mutter lud uns zu sich auf Arbeit ein, um uns die Kunst des traditionellen Maori – Webens zu zeigen.

Diese Möglickeit ließen wir uns nicht entgehen. Es war fantastisch. Wir bekamen einen Einblick, wie Maori Wandschmuck weben, Fasern spinnen und wie sie früher Klamotten fertigten – alles aus Flax (Phormium). Als Gäste durften wir uns im Basteln von Blumen und eines Armbandes versuchen. Und als wäre das nicht schon genug, bekamen wir außerdem eine Einladung zum außergewöhnlichen Lunch mit der Gruppe Einheimischer.

Leider rannte die Zeit wie verrückt und wir verabschiedeten uns aus dem verschlafenen Opotiki, wo die Menschen ihre Pferde am Straßenrand parken (haben wir nicht gesehen, wurde uns aber berichtet) für eine Tagestour von Whakatane zur White Island, einer aktiven Vulkaninsel. Das Wetter war der Hammer und das Ganze wirklich ein Erlebnis. Vor allem als unverhofft ein riesen Rudel Delphine neben dem Schiff herschwamm und -sprang 😊 Aber macht euch selbst einen Eindruck mit Bildern des hochgelobten Fotografen Mario Herzog 😜

 

 

Rotorua

Ok, nachdem wir (wirtschaftlich gesehen) ein paar Wochen die Füße hochgelegt hatten, war es jetzt höchste Zeit, mal wieder was zu tun. Da wir unbedingt in die Umgebung von Rotorua wollten, um noch einmal den tollen Geruch von Schwefel zu schnüffeln, uns gegen das im Auto schlafen entschieden hatten, aber trotzdem nicht unser ganzes Geld innerhalb von ein paar Wochen herauswerfen wollten, fiel die Entscheidung auf helpxen. Hä, hat sie sich jetzt verschrieben? Was ist das?

Ihr erinnert euch, dass wir zu Beginn unserer Reise mal zweieinhalb Wochen in Silverdale auf einer Farm gearbeitet hatten? Genau, das ist es. Bei ortsansässigen Familien rund 4h pro Tag für Essen und Unterkunft arbeiten. Ein guter Deal, da wir gleichzeitig interessante Menschen kennen lernen und Zeit haben die Umgebung zu erkunden. Zu finden sind diese Orte auf einer Webseite namens Helpx. Helfer und Gastgeber haben Profile und können sich gegenseitig anschreiben und Rückmeldungen geben, die jeder einsehen kann. Da wir jedoch schon seit Januar angemeldet waren, jedoch innerhalb eines halben Jahres keine Rezession an uns ging, war Einfühlungsvermögen beim Bewerbungsschreiben für eine Helpx-Stelle gefragt 😓

Nach zahlreichen Absagen 😥 (wenn denn überhaupt eine Antwort kam) sollte sich alles ändern: Gesucht wurde eigentlich nur eine Person für ein paar Tage, aber wir versuchten trotzdem unser Glück, denn wie gesagt: Wir hatten hatten Anlaufschwierigkeiten auf der Suche und griffen irgendwann auch nach dünnen Strohalmen. Und es klappte und wir hatten es geschafft: 😊

Das hier lange Queen-Wochenende (mit freiem Montag wegen dem Geburtstag der Queen, der aber eigentlich erst einen Monat später und nicht immer montags ist!?) verschlug uns nach Rotorua zu Jan, Jacob und Ingrid. Und Katze Yvi, die schon seit 2,5 Jahren auf Diät ist, und uns nicht wirklich mager vorkam 😆). Wir und noch ein paar bestellte Mitbringsel (u.a. Marios erstes Ciabatta) machten uns vom Hamiltoner AirBnB aus in die Spur. Auf unserem Hinweg betätigten wir uns im Speedwandern am höchsten Wasserfall der Nordinsel – den Wairere Falls.

Den ersten Nachmittag, direkt nach dem Ankommen, bekamen wir auch gleich frei und nutzten die Zeit für die Besichtigung der Lakes Tikitapu, Rotokakati, Tarawera und Okareka.

In den nächsten Tagen halfen wir beim Waschküche aufräumen, Laub harken, Bretter beizen, Fensterrahmen streichen und Wände eines Baumhauses hochziehen. JA!: Sie benötigten Hilfe für das Errichten eines Baumhauses. Ein Zweistöckiges!! Ein Traum für Mario 😊 Und eigentlich der Grund warum wir uns überhaupt trotz schlechter Aussichten beworben haben.

Als Gegenleistung bekamen wir ein wunderbar warmes Bett, gutes Essen, tolle Gespräche und Spielerunden und am Schluss noch für unsere „Überstunden“ eine Übernachtung im Baumhaus (wenn es denn bei unsere Rückreise fertig sein wird) und außerdem den Eintritt in das Maoridorf Whakarewarewa geschenkt, in dem uns die Sitten und Bräuche des Volkes näher gebracht wurden.

Außerdem konnten wir (nach unserer letzten Pleite) lokale Glühwürmchen bestaunen (da wird jeder Helpxer durch Jakob hingeführt 😉) und einen Lantern-Walkway unterwandern 😎 ($15 Eintritt gespart dank des Tipps der Familie).

Als echtes MUSS der Umgebung erkundeten wir außerdem den Thermalpark Wai-O-Tapo, welcher neben zahlreichen heißen und bunten Quellen einem echtem Geysir zu bieten hat.

Waikato

  • Text: Mario
  • eingestreutes Kursivsalz: Franzi

Nach den geschätzten Annehmlichkeiten der Ferienwohnung von Marie und Thomas und auf der Flucht vor dem neuseeländischen Winter, galt es das wiedererlangte Komfortniveau weitestgehend aufrecht zu erhalten. Wir entschieden uns die „luftige“ Bed‘n’Breakfast-Internetplattform (Mario meint Air B’n’B, für wen das zu verwirrend ist 😉) auszuprobieren. Das bestmögliche Preisleistungsverhältnis (also viel für wenig Geld) war richtungsweisend und verschlug uns nach Hamilton.

Ein Pärchen mit Wurzeln in den südpazifischen Inseln Samoa und Fidschi nahm uns freudig in Empfang. Entgegen dem üblichen Mieten eines kleinen Zimmers erwartete uns hier nicht nur ein gemütlicher Schlafbereich (mit elektrischer Heizdecke, die einem den Hintern abbrennt, wenn man nicht aufpasst), sondern ebenfalls ein eigenes Bad sowie ein großzügiges Wohnzimmer. Unser bisheriges „Einfach-ins-Blaue-stechen-und-gucken-was-einem-begegnet“ wich durchgeplanten Tagesausflügen.

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Begonnen wurde mit DEM Schmuckstück der sonst eher unspektakulären Stadt (Worte des Gastgebers zur Begrüßung: Was will man denn eine Woche in Hamilton?!) sind die sogenannten Hamilton Gardens. Unterschiedliche Themengärten mit mediterraner, japanischer, orientalischer, chinesischer, mittelalterlicher, maorischer oder märchenhafter Orientierung lieferten zahlreiche Momente zum Staunen, Genießen und Phantasieren. Auch einen heimischen Kräutergarten wie bei Muddi konnte bestaunt werden. 

Außerhalb Hamiltons in westlicher Richtung gab es ebenfalls einiges zu sehen. Dementsprechend war unser Tag für diesen Abschnitt ein bisschen voll gepackt. Den Anfang machten die Bridal Veil Falls (Brautschleier Wasserfälle). Da die wilde Fahrt bei Sonnenaufgang losging (ja, auch Franzi hatte es ins Auto geschafft!), hatten wir das ganze Spektakel ganz für uns allein. Neben dem 55m tiefen Fall des Wassers beeindruckte die stark geriefte Bruchfläche der Felswand besonders. 

Im Anschluss ging es zum Mount Karioi. Laut Beschreibung ist der Aufstieg nur „fortgeschrittenen Wanderern“ anzuraten 😆 Wusste Franzi vorher nicht…Schlauer Mario 😉 Da es Tage zuvor nicht wenig geregnet hatte, war die Strecke ziemlich aufgeweicht und rutschig. Wir haben es trotzdem geschafft – naja, zumindest Mario ist zum abschließenden Aussichtspunkt gelangt. Franzi war in der Zeit damit beschäftigt, beim Abstieg nicht zu sterben. Was dementsprechend lange dauerte. Die Aussicht über die Westküste Neuseelands mit dem Städtchen Raglan war großartig (Gott sei Dank hat er Fotos gemacht), bis eine Wolkenwand kam, die den Mario einschloss (und Franzi am Auto dachte, nun wäre er dran mit sterben). Ein schönes Gefühl: Neben einer gewissen Nässe in der Luft und einer sehr eingeschränkten Sichtweite herrschte eine Stille wie im Teppichgeschäft. 

Und als wäre das noch nicht genug für einen Ausflugstag, besuchten wir abends noch unsere Freundin Charlotte in Raglan, um den Tag bei einem indischen Abendbrot ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag musste als Lückenbüßer eine Wanderung auf einen Hügel im Pukemokemoke Bush Reserve herhalten, da sich die eigentlich vorgesehene Wanderstrecke am Hakarimata Scenic Reserve als gesperrt herausstellte (Mario wollte zwar, aber Moralapostel Franzi hatte interveniert. Zumal wir mitten im Ort waren und es aufgefallen wäre). Der relativ kurze Weg im Norden Hamiltons durch den einheimischen Wald entschädigte aber vollkommen mit einer tollen Aussicht. 

Regentage wurden mit der Verbesserung bzw. Reparatur unserer Ausrüstung verbracht 😁 oder luden zu Aktivitäten wie dem Besuch des örtlichen Waikato Museums und zum Stadtbummel ein. 

Als ein Highlight der Nordinsel gelten die Glühwürmchenhöhlen. Im Waitomo-Bezirk gibt es eine große Ansammlung von Höhlen. Neben idealen Bedingungen für die leuchtenden Insekten präsentieren sich die Höhlen auch so von einer ziemlich schönen Seite. Einige bieten integrierte Bootsfahrten, andere glänzen mit beeindruckenden Wendeltreppen für den Abstieg. Auch die Preise waren nicht zu übersehen, weshalb wir uns schließlich für die Footwistle Cave ohne großen Schnickschnack entschieden. Der betagte Führer glänzte mit großem Hintergrundwissen und konnte auf alle Fragen ausführliche Antworten geben, jedoch war die Enttäuschung für uns schon sehr groß als wir feststellen mussten, dass wir in der Vergangenheit schon eine kostenlose Höhle mit mehr Glühwürmchen erkundeten. Immerhin gab es im Nachhinein noch eine kleine Teezeremonie mit Kawakawa-Blättern (bei der niemand gestorben ist). Mit den in Urwäldern einfach zu findenden Blattwerk konnten wir bisher schon manchem Einheimischen etwas Neues von Neuseeland erzählen. 

Und da wir ohnehin in Nähe waren, besuchten wir ein Kiwihouse. Nicht für Früchte sondern Kiwi-Vögel. Im Norden hatten wir schon einen in freier Wildbahn gesehen, etwas, was so manchen Neuseeländer neidisch werden lässt. Aber der Besuch war im Angebot 😉 Wir konnten sogar mit einer Pflegerin sprechen und auch andere Tiere beobachten. 

Achja!! Und unsere Triebfeder Serena hatte Geburtstag und ist nun erwachsen 😎

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Central North Island

Nachdem wir uns tränenreich aus Katikati verabschiedet hatten, ging der Roadtrip los in Richtung des weltberühmten Matamata. Was, das sagt euch nichts? Sicher? Ok, wir zeigen euch eine kleine Impression und ihr habt die nächsten paar Zeilen Zeit, zu überlegen.

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Aber erstmal dazu: Da es beim Losfahren schon relativ spät war, blieb uns nur noch die Zeit, einen günstigen Campingplatz aufzusuchen. Mit frisch gekauften Schlafsäcken waren wir gut präpariert, um selbst die eisigen Nächte von Neuseelands Winter wieder im Auto zu überstehen – dachten wir! Aber was zur Hölle stellt man bitte mit reichlich 14 Stunden Dunkelheit an?! Auf einem Parkplatz mitten im Nirgendwo bei Eiseskälte?!  In einem unisoliertem und unbeheiztem Raum, der nicht größer als eine Matratze ist? Ich meine, ein paar Sachen fallen einem sicherlich ein, aber jeden Tag?! Außerdem müssen die letzten Sonnenstahlen am Nachmittag genutzt werden, um ein warmes Essen an der Kofferraumklappe zuzubereiten …

Als die erste Nacht endlich vorüber war und mit laufender Nase und zitternden Fingern das Frühstücksgeschirr im (zum Glück nicht eingefrorenen) Wasser nicht sauber zu machen ging, galt es sich ins Abenteuer zu stürzen. Nachdem die Scheiben enteist wurden – von Außen – und Innen. 

So, wisst ihr nun was mit Matamata anzufangen?  Es ist der Startpunkt für eine Reise nach….

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Wir waren beeindruckt. Nicht von der Größe, da alles entgegen der Erwartung recht klein ausfiel, sondern von der Liebe zum Detail und überhaupt. Hallo, wir sind am Originalplatz, wo Bilbos und Frodos Reise begann und endete, wo die Hobbits starteten, um sich in ein Abenteuer zu stürzen. Wir liefen durch den Gang, in dem Gandalf ein kleines Feuerwerk für die Kinder zur Begrüßung startete und Frodo ihn in Empfang nahm und und und… Wahnsinnig…. berauschend! 

Aber…  bereits nach der folgenden zweiten langen Nacht lagen die Nerven durch die grenzenlose Sehnsucht nach minimalen Komfort blank. Einsetzender Regen verbesserte weder unsere Lage noch Stimmung als wir beispielsweise am folgenden Tag die Blue Springs erkundeten. 

Als Wink des Schicksals können wir es daher bezeichnen, als wir später nach unserer Ankunft im verregneten Roturua beim Bemme im Auto essen plötzlich unsere französischen Kiwi-Arbeitskollegen Marie und Thomas erspähten. Nach einem gediegenem Nachmittagsbier folgte prompt die Einladung in ihre zu groß geratene und superschicke Ferienwohnung am Lake Taupo, wo es noch ein freies Bett und sogar eine HEIZUNG gab. HALLELUJA! 

In Taupo bekamen wir neben der Aussicht auf die Berge des Tongariro Crossing die Möglichkeit unsere Hintern in die heißen Flüsse des Spa Thermal Parks zu setzen, den schnellsten Fluss Neuseelands (Huka Falls) zu bestaunen, sowie die verschiedenen Eindrücke der Craters Of The Moon aufzunehmen. Und über allem schwebt durch vorbeiziehende Schwefelwolken der liebliche Geruch von etwas zu lange gereiften Eiersalat. 

Bay Of Plenty

Liebe Gemeinde: Da ihr so lang nichts mehr von uns gehört habt, erwartet euch jetzt ein 10-seitiges Resümee der letzten Wochen…seid ihr bereit? Bitte denkt daran, ausreichend Flüssigkeit und Nahrung einzupacken und einen Hut und Sonnencreme, denn bei euch ist ja Sommer, ihr Glücklichen….

Beginnen wir damit… in einem Land vor unserer Zeit… nee. Darauf hab ich selbst keine Lust.

Also, nachdem wir exakt noch weitere zwei Wochen ein Vermögen in der örtlichen Kiwiindustrie gescheffelt hatten und diese uns langsam zu den Ohren hinausquollen, beschäftigen wir uns erst einmal damit, wo wir uns eigentlich befinden 😅 Es ist ziemlich lustig, über zwei Monate in einem Ort zu leben und diesen nicht wirklich zu kennen. Ich mein ok, wir kannten die Packhäuser und das Hostel, das umfasst schon den Großteil.

Aber es gibt tatsächlich noch andere Dinge in der kleinen Stadt mit einer großen Straße. Z.B.  Wanderwege durch die Berge und über die Gipfel. „Da bekommt ihr einen tollen Blick über die Stadt“ wurde uns gesagt. Cool, dachten wir uns, und kämpften uns mühsam den ersten Track hoch… um dann… nichts weiter zu sehen 😥 Denn es war leider der falsche Weg für `nen Rundumblick. Aber gut: wir sind gewandert.

Ein paar Tage später haben wir uns auf einen anderen Pfad gewagt. Dieses Mal aber mit Verstärkung, denn Jenny und Tina waren endlich da. Also, Motivation und gute Laune auf die durchs Fließband gestärkten Schultern gepackt und auf geht’s. Nur halt…was ist das? Ein Fluss ohne Brücke? Wie jetzt? Müssen wir etwa….durchlaufen?! Bei ungefähr 8 – 10 Grad Außentemperatur gestaltet sich das Ganze etwas cool 😉 Aber, nach der Durchquerung des eiskalten Quellwassers und zurück in den Schuhen waren die Füße doch wunderbar warm. Weiter ging das Abenteuer – ungefähr zweieinhalb Stunden kletterten und rutschten wir vier Ninjas den Berg hoch zu einer Hütte – in der wir erfuhren, das wir für einen Blick über die Stadt nochmal höher müssen.

Da es mittlerweile spät und der weitere Weg noch herausfordernder war, machte sich nur der kleine flinke Mario auf, um euch hier diese Wahnsinns Fotos zu präsentieren.

Die Mädels begaben sich derweil bergab, auch seelisch und moralisch. Denn der Endgegner würde uns kurz vor dem Ziel erwarten – der Fluss. Da es mittlerweile schon gegen halb sechs dunkel wurde und im Fluss sowieso Eiszeit herrschte – naja, wir waren sozusagen etwas in Eile…

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Nun, ich vermag erfreulicherweise verkünden, das alle Beteiligten wohlauf und ohne bleibende Schäden davonkamen.

Aber gut, wir waren nicht nur in die gemütliche Spirale der Arbeitslosigkeit gerutscht, sondern erweiterten in der Zwischenzeit unseren Lebensraum von vielleicht fünf zu ungefähr 15 Quadratmeter. Denn als es Anfang Mai kälter wurde – ja Leute, in Neuseeland kannst du dir so richtig den Arsch abfrieren 😣 – und viele Andere das Hostel verließen, entschieden wir uns ebenfalls für einen Tapetenwechsel. Und landeten bei Andrew und seiner Hündin Jasmine. Die beiden leben auf einem kleinen Grundstück etwas außerhalb von Katikati gemeinsam mit einem australischem Filmemacherpaar. Aber guckt es euch an: https://youtu.be/3jh1481J6qw

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Weiterhin haben dort zu unserer Zeit noch zwei Chinesinnen und später zwei Koreanerinnen gelebt. Und Charlotte, eine vorherige Helpxerin aus Frankreich kam nach ein paar Tagen, um auf das Haus aufzupassen während Andrew Familie besuchen fuhr. Wir verbrachten neben guten Gesprächen gemeinsam Zeit, um z.B. Brot und Kiwikuchen zu backen oder Marmelade einzukochen (da wir zum Schluss Tonnen an Kiwis aus dem Packhouse mitgenommen hatten).

In der restlichen Zeit erkundeten wir einen wunderbaren historischen Wanderweg in der Nähe von Waihi in den Ruinen einer Goldmine und Wasserfälle in der Nähe von Tauranga.

Aber irgendwann stand das Unvermeidliche an: Abschied nehmen. Die schnittige Sportkarre wurde wieder mehr oder weniger straßentauglich gemacht und der gesamte Hausstand zurückgepuzzelt. Natürlich sind wir fünfmal zum Verabschieden ins Hostel gerannt. Das Loskommen fiel doch ein bisschen schwer, denn wir waren irgendwie angekommen im verschlafenen Katikati. Ich erinnere mich nur daran, einmal im Supermarkt mehr bekannte Menschen gegrüßt zu haben als daheim. Und es war ein gewisser Luxus entstanden… aber dazu mehr demnächst.

Katikati

Hochburg der Kiwis und Avocados

Na, neugierig? Franzi hat ja ein bisschen was offen gelassen, was uns so inzwischen wiederfahren ist. Ja, ihr lest richtig: „Franzi hat…“ Heute schreib‘ ich mal an euch. Mario. Franzi ist derzeit abends einfach nicht in Stimmung, um die Feder zu schwingen. An die hohe Unterhaltungsmesslatte, die in den letzten Beiträgen in wolkigen Sphären geschwebt ist, komme ich jetzt eh nicht ran, aber ich fang einfach mal an.

Also: Was hat sie entdeckt als sie eigentlich nur `ne Flasche Wasser im örtlichen Supermarkt kaufen wollte? Wie überall hier anzutreffen, bietet auch der Countdown ein schwarzes Brett. Neben zahlreichen Verkaufe-dies- und Suche-das-Zetteln gab es eine Annonce mit dem Jobangebot als Kiwipflücker. Da das schlechte Gewissen ohnehin langsam mit der unangenehmen Aufgabe drückte, die Reisekasse aufzubessern, schrieben wir ein paar Stunden später einfach mal `ne Mail. Was soll schon passieren?

Krass, am nächsten Morgen war schon ne Antwort da, in der wir zur Einführungsrunde eingeladen wurden. Wie bei allen Dingen, die man zum ersten Mal macht, waren wir mega aufgeregt 😓. Aber, dass wir nicht jedes Wort der englischen Erklärungen und eingestreuten Witze verstanden hatten, war nicht weiter schlimm. Obwohl wir schon öfter skeptische Blicke austauschen mussten. Es wunk zwar kein fester Stundenlohn, aber den Erklärungen nach sollten wir mit ein „bisschen Übung“ den landesüblichen Mindestlohn von 15,75$ locker knacken können. Ein „Bin“, was ungefähr eine Kiste mit einem halben Kubikmeter Volumen darstellt, sollte pro Person in ca. 50 min zu füllen sein. 17 bis 20 Dollar pro Stunde waren also ein angemessener Anreiz eine Bauchtasche mit bis zu 30kg den ganzen Tag rumzutragen. Ist ja auch ein gutes Training für‘s geplante Wandern mit schwerem Rucksack.

Nachdem wir am nächsten Tag den unterschriebenen Vertrag abgegeben hatten, ging es dann auch umgehend los. Unsere anfängliche Kiwipflückgruppe, in Fachkreisen supercool als „Gang“ bezeichnet, bestand zum Großteil aus einer bunten Menge blutiger Anfänger (unterschiedlichster Locals – also ansässiger Kiwis, und neben uns einem anderen Backpacker-Pärchen aus Argentinien). Unterstützung erhielten wir außerdem von vier Indern die schon aus den bisherigen Erntesaisonen Erfahrung mitbrachten.

Und ich kann euch sagen Freunde: ehrt, heiligt und lobpreiset die Kiwi in Zukunft bitte. Und zwar so richtig. Am besten ihr baut ihr einen Schrein – so richtig mit Bild und Kerzen und so…..

Und warum? Wie sieht denn eigentlich der Pflückalltag aus? Den Beginn stellt jedenfalls immer eine SMS dar, in der auf eine Adresse hingewiesen wird, bei der man sich bereits eine Stunde später einzufinden hatte. Mehr Vorausplanung konnten wir nicht erwarten. Nachdem man sich dann brachial mit Morgentoilette, Frühstücken, Schnittenschmieren und der Autofahrt abgehetzt hat, verbrachte man dann nicht selten viel Zeit am Ziel mit…. tja… nicht mit ernten; obwohl ja Zeit Geld ist. Wir durften erstmal warten. Warten darauf, dass die Früchte völlig trocken sind, damit sie für den anschließenden Export direkt verpackt werden können. Man beeilt sich doch gern jeden Tag in aller Herrgottsfrühe, um danach beim gelangweilten Rummlungern viertelstündlich über den Stand des Morgentaus informiert zu werden. Besondere Witterungsverhältnisse bescherten uns am besten Tag zwei ausgiebige Stunden dieses nervenzerreibenden Erlebnisses.

Um das darauffolgende eigentliche Pflückerlebnis möglichst effizient und gewinnbringend zu gestalten, erfolgte eine Zuweisung der Personen zu bestimmten Bereichen der Kiwibaumreihen. Nach wenigen Minuten gerat diese Ordnung jedoch stets völlig aus den Fugen und alle Picker umschwirrten den Traktor mit Bins wie ein Schwarm Bienen und stopften alles in die Tasche was ins Auge fiel.

Am Anfang unserer Pflückkarriere waren die Tagesbilanzen nicht sehr rosig. Aber wir waren ja noch unerfahren, langsam und nicht ausdauernd genug. Aber siehe da: die Feierabende, bei denen man gleich hätte tot umfallen können, wurden weniger schlimm, das gleichzeitige Pflücken von mehren Kiwis pro Hand stellte sich ein und wir wurden von Tag zu Tag schneller und besser. Währenddessen erschienen andere aus Erschöpfung nicht mehr auf Arbeit, erhielten einfach keine Arbeitseinladung per SMS, oder kündigten direkt auf der Plantage beim Streit mit dem Supervisor. Die Lücken wurden mit anderen Indern und Maoris geschlossen, bis auch wir irgendwann feststellen mussten, dass wir selbst mit annähernd gleichen Tempo der Erfahrenen einfach nicht in die Nähe des Mindestlohns kamen. Vom Überschuss, den man eigentlich von der körperlichen Schwerstarbeit erwartet hatte, mal ganz abgesehen. Schuld waren am Ende u.a. Traktorfahrer und Supervisor, die nicht mitpflückten, jedoch die Bin-pro-Kopf-Quote schmälern. Leider wurde das bei der Einstellung nicht „fett geschrieben“.

Ausnahme bot zwischendurch ein Tag an dem wir eine junge Plantage pflegen durften. Weibliche junge Triebe die an Schnüren emporwachsen, mussten gelöst und auf Pflückhöhe an Drähten wieder befestigt werden. Für uns wars ne schöne Abwechslung und ein Einblick in die restliche Lebensgeschichte der Kiwi. Und das ganze auch noch gemütlich auf Stundenlohnbasis.

Am Ende mussten wir uns also doch eingestehen, dass unsere Freunde aus dem Arbeiterhostel (OHH MANN.. das Wort Chaotenbude würde jeder Beschreibung spotten. Wer mehr erfahren will, muss Franzi um `nen extra Beitrag anbetteln) in dem wir untergekommen sind, Recht damit hatten, dass das Pflücken einfach nichts ist.

Aber nun genug mit dem Rumgeheule und Selbstmitleid. Kommen wir zu den guten Nachrichten. Mittlerweile glänzt unser neuer Arbeitsplatz mit:

  • einem Dach über dem Kopf
  • Arbeitszeiten, die mindestens einen Tag vorher bekannt sind
  • einem festen Lohn, dem man nicht immer übermäßig hinterherhetzen muss
  • arbeitsfreie Tage, die NACH dem Regen stattfinden
  • einem Dienstfahrzeug mit Chauffeur in Form eines Fimenbusses, der alle von der Haustür abholt

Und was machen wir genau? Wir sind bei der Kiwi geblieben. Allerdings arbeiten wir nun im Packhouse und geben dem Obst was zum Anziehen, um beispielsweise zu euch nach Deutschland zu reisen. Unsere spezielle Aufgabe ist es dabei noch nach Heißleim duftende Kartons verschiedenster Größen und Formen ihren Stapeln zu entreißen, aufzufalten und mit Folie auszukleiden. Außerdem kommt einigen Kartons noch ein Blister zugute, sodass damit sich die Kiwis in Reih‘ und Glied im Karton präsentieren können. Klingt nicht nach viel Arbeit? Ist es auch nicht! Aber die Masse macht’s! Nicht selten verschlingen die Laufbänder, vor denen wir (mittlerweile) täglich rotieren, DREITAUSEND Kartons. Pro Person! Mit unseren Mitstreitern (aus Deutschland, China, Italien, Tschechien, Frankreich, Tonga, Indien und Neuseeland) kämpfen wir als „Tray-Preper“ an 27 Linien, um das gefräßige Maul der Maschine zu stopfen, damit der Mannschaft uns gegenüber („Packer“) etwas zum Abfangen der unaufhörlich ausgespuckten Kiwis zur Verfügung steht.

Besonders zu erwähnen sind Serena und Lorenzo. Das Pärchen aus Italien ist uns in der relativ kurzen Zeit sehr an Herz gewachsen. Ihre letzten Tage in der Bay of Plenty verbrachten sie, nachdem sie ihren Campervan verkauften, mit uns am/im Hostel. Durch sie könnte sich außerdem unsere zukünftige Reise bzw. Karriere deutlich beeinflussen, aber das ist noch nicht so richtig spruchreif. OARGHH NEE.. ne schon wieder neugierig auf den nächsten Beitrag warten.. jaja 😚

Wie lange wir dann den Packhouse-Job noch machen? Heute an meinem freien Tag, an dem ich euch diese kleine Zusammenfassung zusammenschreibe, könnte ich sagen: „Vielleicht noch 2 Wochen.“ Wenn ich morgen wieder am Laufband stehe, wäre meine ehrliche Antwort: „Am liebsten würde ich sofort aufhören.“ Aber wir brauchen die Kohle. Zum einen zum allgemeinen Weiterreisen. Zum anderen wissen wir nicht wie leicht oder schwer es ist zwei Vollzeitjobs im Winter zu bekommen.

P.S.: Hier noch ein paar Outtakes des sonstigen Alltags

Nachtrag: Heute (einen Tag nach unserem Day-Off) kann ich auf die Kacke hauen und euch vorkünden: Ich wurde befördert 🌟 Als (vorübergehender) Supervisor bin ich nun Herrscher über die Tray-Preper 👑 und bekomme sage und schreibe 1,25$ mehr die Stunde. Eigentlich ein schlechter Witz bei dem Extrastress, aber der Ehre wegen und dem fehlenden Mut für „Sucht euch `nen anderen“ werd ich’s wohl weiter machen..